Hi. It’s me.

Straight. White. Cis-Female.

Lange hab‘ ich überlegt – soll ich mir doch nochmal einen Blog zulegen? Halte ich das überhaupt durch? Und viel wichtiger: Habe ich genug zu sagen und ausreichend Wissen, um meine Meinung überhaupt teilen zu können?

Motiviert, diesen Blog nun doch zu starten, haben mich viele Dinge, viele Personen, viel Popkultur, viel Politisches und Gesellschaftliches, was ich in den letzten Monaten und Jahren mitbekommen habe. Den letzten Anstoß hat schließlich ein Konzert gegeben, das mir aus der Seele gesprochen hat (Thank you, Fever333!).

Ja, ich bin heterosexuell, weiß und eine Cis-Frau.

Ja, ich weiß, dass ich privilegiert bin – deutlich privilegierter zumindest als die meisten Menschen mit anderer Hautfarbe, mit anderer Sexualität und anderer Geschlechtsidentität. Zwar kann ich als Frau (auch 2019 ist es in Köln nicht so sicher für Frauen, als viele denken mögen) und als Person mit psychischer Störung meinen Teil zu den weniger Privilegierten beitragen.

Dennoch: Ich bin privilegiert. Und genau dieses Privileg möchte ich nutzen, um über das zu reden, was in meinen Augen noch immer falsch läuft in unserer Gesellschaft und unserer Politik. Um die Menschen zu unterstützen, die es in dieser Gesellschaft viel schwieriger haben als ich – soweit sie meine Hilfe möchten.

Mit Sicherheit weiß ich in vielen Dingen nicht ausreichend Bescheid. Ich weiß nicht, wie es ist, wenn man rein aufgrund seiner Hautfarbe oder seiner Sexualität ausgeschlossen wird – im schlimmsten Fall von Familienangehörigen. Ich weiß nicht, wie es ist, wenn man sich in dem eigenen Körper nicht wohlfühlt, weil unsere Gesellschaft noch immer auf Geschlechterstandards pocht. Ich bekomme vermutlich viele Ungerechtigkeiten gar nicht mit und möglicherweise trete ich im Alltag – und zukünftig vielleicht auch hier auf dem Blog – in Fettnäpfchen, die mir nicht bewusst sind.

Aber ich werde mein Bestes geben. Ich will mein Bestes geben. Weil es nicht fair ist, dass Menschen aus Gründen leiden müssen, in die sie hineingeboren wurden. Weil unsere Gesellschaft noch immer glaubt bestimmen zu können, was bezüglich Hautfarbe, Geschlecht, Sexualität und mentaler Gesundheit richtig und falsch ist. Weil Menschen noch immer nicht gelernt haben, einfach zu akzeptieren, wie schön es ist, dass wir alle so einzigartig sind – und dabei doch alle nur Menschen.

Ich freue mich wahnsinnig auf diese Reise; ich hoffe, viel mehr zu lernen – über mich, über euch, über uns – und ich begrüße jede Art von Austausch mit euch!

Call me out, discuss with me, leave kind comments – whatever. Just don’t stop the conversation!

Jules out.

4 Kommentare zu „Hi. It’s me.

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